Traugott Senn

 Landschaftsmaler in der bernischen Hodler-Nachfolge

Das Seeland als paysage intime

 

Traugott Senn zieht 1924 nach Ins, wo er bis zu seinem Lebensende wohnt und arbeitet. Hier findet er seine Landschaft mit den weiten, fernen Horizonten, ihren Kornfeldern und ihrer zarten Atmosphäre. Das Licht und die Farben werden in seinem Werk entscheidend. Er malt in reinen Farben und mit sanften Tönen, wie sie den schweizerischen Landschaften eigen sind, wenn diese von einer milden Sonne beschienen werden. Senns unheroische Malerei hat nichts äusserlich Anspruchsvolles. Sie ist poetisch und zart empfunden. Er gibt sein Seeland - im Sinne des paysage intime - mit einem leicht romantisch getönten Stimmungsgehalt wieder.

 



1946

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1947

1947